In den letzten Monaten konnte man von außen nicht viele Änderungen am Landheim erkennen. Ebenso kann man nur sehr selten Handwerkerfirmen mit ihren Autos vor der Tür parken sehen. Es geht im Landheim aber viel schneller voran, als man es von dem äußeren Anblick vermuten kann. Nachdem wir, wie in einem der letzten Posts schon mitgeteilt, einen neuen Bebauungsplan in absolut rekordverdächtiger Zeit erstellt haben, wurde zum Jahreswechsel der Bauantrag eingereicht. Beide öffentlichen Vorgänge haben eine Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung und Rechtsgültigkeit von über 6 Monaten in Anspruch genommen. In dieser Zeit durften keine äußerlichen und statischen Veränderungen am Gebäude vorgenommen werden.

Diese Zeit haben wir also dazu genutzt, den Rückbau der Bäder und nicht mehr benötigten Wände, sowie Wasserinstallation vorzunehmen. Nachdem der Bauantrag vorlag, haben wir auch die Durchbrüche innerhalb der Wohnungen erstellt und auch die Mauerteile unter den bestehenden Fenstern schon so entfernt, dass nur noch der Außenputz stehen geblieben ist. Als nun in der letzten Woche die Fenster geliefert wurden, konnten wir innerhalb sehr kurzer Zeit alle bestehenden Fenster ausbauen, die Fensteröffnungen vergrößern, sodass die Fenster ebenso rekordverdächtig innerhalb nur weniger Tage eingebaut werden konnten. Parallel ist mittlerweile die Elektroinstallation zu Gange und auch die Heizungs-und Wasserinstallation steht kurz vor der Fertigstellung.

Dies alles ist nur möglich, weil wir am Landheim mittlerweile einen sehr großen Handwerkerstamm mit 5 Festangestellten und 15 Aushilfen beschäftigen. Dies erklärt übrigens auch, warum kaum Handwerkerautos vor der Tür zu sehen sind. Während man oft von Problemen mit Fachkräftemangel hört, haben wir großes Glück gehabt und konnten sehr gute, engagierte und begabte Handwerker für unser Projekt gewinnen. Nach wie vor ist unser ehrgeiziger Plan, dass die 10 Wohnungen im Neubau zum 01.01.2019 bezugsfertig sind. Von den 10 Wohnungen sind bereits 8 vermietet, eine Wohnung wird nun sogar rollstuhlgerecht ausgebaut werden. Eine Wohnung mit 70 m² steht aktuell noch zur Vermietung an.

Im Untergeschoss konnten wir bereits 4 Fremden/-Übernachtungszimmer, sowie 1 Appartement fertigstellen. Sobald die Warmwasserversorgung im Haus abgeschlossen ist und die mit großer Lautstärke verbundenen Tätigkeiten erledigt sind, können wir hier bereits mit der Vermietung beginnen. Im ehemaligen Kindergartenbereich ist der Ausbau der Büros bereits abgeschlossen und auf knapp 150 m² befindet sich nun die Partnerbetreuung und der Produktvertrieb für das Produkt „Server-Eye“ der Firma Krämer IT.

Für den Anbau zwischen Altbau und Turnhalle sind die Planungen und Vorbereitungen mittlerweile schon weiter vorangeschritten, sodass wir die ersten Gespräche mit potenziellen Mietern führen. Nach wie vor sind wir sehr zuversichtlich, dass wir es schaffen können, hier einen medizinischen Schwerpunkt im kompletten Anbau zu etablieren. Nach unseren aktuellen Vorstellungen versuchen wir dort neben einer medizinischen Grundversorgung einen Facharzt, sowie mehrere Therapeuten aus verschiedenen Spezialgebieten anzusiedeln. Damit auch die zukünftigen Besucher des Landheims ausreichend gute Parkplätze finden, haben wir bereits begonnen, vor der Turnhalle 6 Parkplätze einzurichten. Weitere werden im Verlauf des Anbaus folgen.

Zudem sind wir gerade dabei, weitere Parkplätze zu erschließen. Mit den bestehenden und neu-geschaffenen Parkplätzen werden wir über 100 Parkplätze anbieten können, sodass auch hier die Parkplatzsituation ausreichend gewährleistet sein wird. Eine Ärztin hat ja bereits im März ihre Praxis eröffnet. Frau Dr. Christina Krämer betreut in ihrer privatärztlichen Praxis Schmerztherapiepatienten mit sportmedizinischem Schwerpunkt, sowie Ernährungsberatung. Sehr gut passend zu diesem Thema ist auch die Ausnutzung der Sporthalle, die ja schon seit fast einem Jahr durch die Sportfreunde H1 genutzt wird und sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Auch im Park wurde zwischenzeitlich viel bewegt. Die Ansiedlung der Wasserbüffel hat innerhalb der Wiesbacher Bevölkerung eine große Beachtung gefunden. Kürzlich berichtete auch die Saarbrücker Zeitung in einem großen Bericht über die Entwicklungen in diesem Bereich. An unserem diesjährigen Hexenfeuer konnten wir ca. 100 Besucher begrüßen, die auch teilweise tatkräftig mitgeholfen haben, die ungeheure Menge an Ästen und Holz der „thermischen“ Verwertung zuzuführen. Zwischenzeitlich gibt es schon größere Freiflächen, die von Dornenhecken und Verwucherungen freigeschnitten worden sind, sodass man den Weiher, die Hütte und das zukünftige Parkareal nun schon gut erkennen kann. Im Park liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, aber wir rechnen bereits mit Öffnung für die Öffentlichkeit in 2019.

Zusätzliche Aktionen, wie beispielsweise die Laufschule H1, erfreuen sich großer Beliebtheit. Initiiert durch Manfred Komenda und Dennis Zimmer wurden hier zahlreiche Laufinteressierte trainiert, damit sie am Habacher Mittelpunktlauf die 5 Kilometer-Strecke absolvieren konnten. Nach dem großen Erfolg in der Vorbereitungszeit wird auch dieses Training regelmäßig fortgesetzt. Die Teilnehmer können dienstags gemeinsam mit den Mittelpunktläufern in Habach und freitags in Wiesbach trainieren. Auch neu Interessierte sind herzlich eingeladen, sich dieser Laufgruppe anzuschließen.

Zusammenfassend können wir sagen, dass wir mit der Entwicklung sehr zufrieden sind. Durch die guten Umstände liegen wir deutlich von unserem eigentlichen Zeitplan. Auch die zahlreiche Unterstützung und Anerkennung freut uns sehr.